Der Ersatz dopaminerger Neurone durch exogenes Gewebe bei Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom (IPS, auch Morbus Parkinson) ist seit vielen Jahren Ziel präklinischer und klinischer Forschung. Nachdem die ersten Versuche mit autologem Nebennierenmark keine anhaltende Besserung zeigten, wurde anschließend embryonales Mittelhirngewebe verwendet. Dieses Gewebe zeigte in zahlreichen Tierversuchen eine komplette Kompensation experimenteller Läsionen der Substantia nigra. Bereits 1987 führten diese erfolgreichen Experimente zu ersten klinischen Anwendungen.






