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Hilfsmittel für Parkinson-Patienten

Stand August 2012 | Dr. Ferenc Fornadi, Gertrudis-Kliniken Biskirchen

Einleitung

Pflegestuhl

Ein wichtiges Ziel der komplexen Parkinson-Therapie ist die höchstmögliche Erhaltung der Selbständigkeit der Patienten, möglichst in der gewohnten Umgebung und ohne besondere Hilfsmittel. Das Erreichen dieses Zieles hat für die Patienten häufig auch eine wichtige seelische Bedeutung, weil das Auffälligwerden in der Öffentlichkeit bei den Betroffenen Schamgefühle und Hemmungen auslösen kann. Diese Probleme verschwinden zum Glück bei guter Akzeptanz der Krankheit. Bei der fortschreitenden Krankheit müssen wir aber auch damit rechnen, dass die Patienten trotz therapeutischer Bemühungen auf bestimmte Hilfsmittel angewiesen werden. Diese Hilfen können das Leben mit der Krankheit deutlich vereinfachen und haben häufig eine lebenswichtige Funktion, z.B. die Vermeidung von Stürzen. Die Auswahl der geeigneten Hilfsmittel ist Aufgabe des Arztes und der/des Ergotherapeutin/en, das Einüben der richtigen Benutzung geschieht während der Ergotherapie bzw. teilweise in der Krankengymnastik. Häufig ist auch eine psychologische Überzeugungsarbeit notwendig, dass die Patienten die notwendigen Hilfen auch akzeptieren und benutzen.

 

Stand August 2012 | Dr. Ferenc Fornadi, Gertrudis-Kliniken Biskirchen