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Einleitung

Stand August 2012 | Dr. Ferenc Fornadi, Gertrudis-Klinik Biskirchen

Mit James verreisen...

Reiseratgeber für Parkinson-Patienten

Ehepaar liest eine Straßenkarte

Die Parkinson-Krankheit ist seit der Einführung der modernen Parkinson-Therapie vor mehr als 35 Jahren eine der am besten therapierbaren neurologischen Krankheiten.

Die maßgeschneiderte und ständig angepasste Kombinationsbehandlung ermöglicht die Erhaltung der Lebensqualität bei normaler Lebenserwartung. Wenn der Patient den ersten Diagnoseschock schnell überwindet, die Krankheit akzeptiert, aktiv bleibt und sein Leben mit der Krankheit neu einrichtet, dann steht im Allgemeinen nichts im Wege, gewohnte frühere Aktivitäten wie z.B. das Verreisen weiterhin auszuüben. Viele finden sogar erst nach dem Ausbruch der Krankheit Zeit und Lust, die Welt kennen zu lernen oder Erholung in der Ferne zu suchen.

 

Bei all diesen Aktionen hat der Patient jedoch einen ständigen Mitreisenden, den Parkinson oder wie viele Patienten ihn scherzhaft nennen: den „James“. (Hinweis auf den Erstbeschreiber der Krankheit, auf den englischen Arzt James Parkinson.)

Im Anfangsstadium der Krankheit bei minimaler Symptomatik oder nach Einführung der medikamentösen Therapie in der so genannten „Honey moon“-Phase bei fast völliger Symptomfreiheit kann der Patient seinen diesbezüglichen Aktivitäten fast ohne jegliche Einschränkung nachkommen. Bei fortschreitender Krankheit müssen aber bei der Reiseplanung und Reisevorbereitung bzw. auch während der Reise bestimmte Besonderheiten der Parkinson-Krankheit berücksichtigt werden.

Stand August 2012 | Dr. Ferenc Fornadi, Gertrudis-Klinik Biskirchen