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Kostenübernahme

Stand September 2011

Wer zahlt die Wohnraumanpassung?

Taschenrechner

Als „eine Maßnahme“ gelten alle Veränderungen des Wohnraums, die zum Zeitpunkt der Zuschussgewährung erforderlich sind. Erst wenn sich die Pflegesituation ändert und weitere Wohnraumveränderungen nötig sind, handelt es sich erneut um eine Maßnahme, so dass ein weiterer Zuschuss bis zu 2.557 EUR bei der Pflegekasse der Krankenkasse beantragt werden kann.

Der Pflegebedürftige trägt als Eigenanteil 10% v.H. der Kosten einer Maßnahme, jedoch nicht mehr als höchstens 50% seines monatlichen Bruttoeinkommens im Monat. Einkommen von Verwandten, die im gleichen Haushalt leben, werden nicht herangezogen. Hat der pflegebedürftige Patient keine eigenen Einkünfte, entfällt der Eigenanteil.

Überschreiten die Kosten der notwendigen Maßnahme bei weitem die maximale Zuschusshöhe von 2.557 EUR, kann der Pflegebedürftige im Rahmen des Sozialprogramms der Deutschen Ausgleichsbank zu Sonderkonditionen ein Darlehen beantragen. Nähere Informationen erteilt die

Deutsche Ausgleichsbank
Ludwig-Erhard-Platz 1 – 3
53170 Bonn
Tel 0228 – 831 – 2400 (Info-Line)
Und 0228 – 831 – 2255 (und alle Banken und Sparkassen)


Ist der schwerbehinderte Patient noch berufstätig, treten Hauptfürsorgestellen und örtliche Fürsorgestellen als Zahlungsträger in Kraft, um nach dem Schwerbehindertengesetz Wohnraumanpassung oder begleitende Hilfen am Arbeitsplatz zu gewährleisten.

Stand September 2011