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Kaugummi bei Schluckstörungen?

Bei Parkinson-Patienten finden sich häufig Schluckstörungen, verbunden mit einem gesteigerten Speichelfluss. Wissenschaftler der Movement Disorders Clinic am London Health Sciences Centre, Kanada, haben nun herausgefunden, dass Kaugummikauen diese Symptome günstig beeinflussen kann. Die Forscher untersuchten 20 Patienten mit einem Morbus Parkinson. Die Auswirkungen des Kaugummikauens untersuchten und dokumentierten die Forscher mithilfe spezieller Aufzeichnungsgeräte. Diese können sowohl die Atmung als auch die Schluckfrequenz registrieren. Dabei zeigte sich, dass der Kaugummi die Schluckfrequenz während des Kauens deutlich erhöhte. Die Schluckfrequenz blieb im Vergleich zum Anfang auch nach der Kauphase deutlich erhöht. Das Kauen von Kaugummi hat sich angesichts dieser Studienergebnisse als effektive Maßnahme zur Verbesserung von Schluckstörungen bei einem Morbus Parkinson erwiesen.

Für Sie gelesen: Dr. Fornadi (Neurology 2010; vol.74, pp 1198-202)



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