Erstmals konnte in einem Tiermodell mithilfe eines Pestizides der natürliche Verlauf der Parkinson-Krankheit nachgeahmt werden. Das könnte darauf schließen lassen, dass die Krankheit im Darm beginnt, ausgelöst durch toxische Substanzen.
Eine deutsche Arbeitsgruppe an der TU Dresden konnte erstmals die Progression der Erkrankung, wie sie bei Menschen auftritt, auch im Tiermodell simulieren. Das Erstaunliche dabei: den Forschern gelang dies mithilfe eines Pestizides (Rotenon), das per Magensonde appliziert wurde, aber nicht ins Blut gelangte. Dies lässt darauf schließen, dass auch bei Menschen Parkinson „durch den Magen geht“ und von giftigen Stoffen oder krankhaften Stoffwechselprozessen im Magen-Darmtrakt getriggert wird.
Für Sie gelesen: Dr. Fornadi (Ärzte Zeitung online, 05.02.2010 (Artikel von Thomas Müller))
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