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Antirheumatika könnten vor Morbus Parkinson schützen

Die Annahme, dass nichtsteroidale Antirheumatika, (NSAR) vor der Entstehung der Parkinson-Krakheit schützen könnten, wird durch neue wissenschaftliche Studien erhärtet. Forscher an der UCLA School of Public Health in Los Angeles, USA, haben nun in einer Studie die Zusammenhänge zwischen der Einnahme von NSARs und dem Risiko für einen Morbus Parkinson analysiert. Die Wissenschaftler untersuchten dazu 293 Menschen mit einem idiopathischen Morbus Parkinson sowie 286 vergleichbare gesunde Kontrollpersonen. Die Datenauswertung zeigte, dass eine Einnahme von mehr als zwei Dosen Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) pro Woche das Parkinsonrisiko senkt. Der Studie zufolge hatte ASS allerdings nur bei den weiblichen Studienteilnehmern eine signifikante schützende Wirkung. Einen noch stärkeren protektiven Effekt konnten die Forscher bei den Studienteilnehmern nachweisen, die regelmäßig NSARs mit anderen Wirkstoffen einnahmen. Besonders bei einer Einnahmedauer von mehr als zwei Jahren zeigte sich geschlechtsunabhängig ein reduziertes Risiko für einen Morbus Parkinson.
Aufgrund der aktuellen Studienlage und der möglichen protektiven Wirkung von NSARs empfehlen die Forscher diese Zusammenhänge näher zu untersuchen.

Für Sie gelesen: Dr. Fornadi

Neurology 2007 Nov 6;69(19):183642



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