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Forscher finden Parkinson-Auslöser (?)

William J. Burke, Neurologe an der Saint-Louis-Universität in Missouri, und sein Team haben eine Substanz entdeckt, die möglicherweise den Schlüssel zur Parkinson-Krankheit darstellt. Wissenschaftler wissen schon lange, dass das Protein Alpha-Synuclein eine wichtige Rolle für die Entstehung von Parkinson spielt. Es kommt im gesamten Gehirn vor. Bei manchen Menschen verklumpt der Eiweißstoff, was zur Schüttellähmung führt.

Die Wissenschaftler um William J. Burke haben jetzt herausgefunden, dass Dopamin selbst für diesen Prozess verantwortlich ist: Bei Parkinsonpatienten bildet sich aus Dopamin die Substanz DOPAL. In unterschiedlichen Experimenten im Reagenzglas, an Zellkulturen und im Tiermodell konnten die Forscher zeigen, dass DOPAL Alpha-Synuclein verklumpen lässt. Diese Eiweißaggregate töten die Zellen, die Dopamin produzieren.

"Wir glauben, dass unsere Arbeit ein Durchbruch für das Verständnis der chemischen Prozesse ist, die zur Parkinsonkrankheit führen", sagt William J. Burke. "Zum ersten Mal haben wir die Substanz identifiziert, die diese Störung im Gehirn auslöst. Das wird uns helfen, Medikamente zu entwickeln, die diesen Prozess verlangsamen oder gar stoppen können."

Das Forscherteam hat seine Studien im Journal "Acta Neuropathologica" veröffentlicht.

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