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L-Dopa als Pflaster?

Die sonst so wirksame L-Dopa -Therapie der Parkinson-Krankheit ist durch Probleme belastet, die größtenteils auf die Verabreichung in Tablettenform zurückgeführt werden können. Diese sind z.B. die spitzenförmige Stimulierung der Rezeptoren infolge der kurzen Halbwertzeit und der Einfluss der Nahrungsaufnahme auf die Wirkung. (Eiweiß-Akinese)

Eine Verabreichungsform, die den Magen-Darm-Trakt umgeht, könnte hier Abhilfe schaffen.

Die bisherigen Versuche, L-Dopa transdermal (durch die Haut) zu verabreichen, scheiterten infolge der biochemischen Eigenschaften von L-Dopa.

Bei dem 12. Parkinson und Movement Disorders Kongress in Chicago wurde eine kleine Studie vorgestellt, wo gesunde Probanden entweder ein L-Dopa-Pflaster pro Tag oder L-Dopa+Carbidopa Tabletten alle 8 Stunden pro Tag bekamen. Die Probanden mit dem Pflaster zeigten einen deutlich ausgeglicheneren L-Dopa-Spiegel im Blut.

Nach der Meinung der Experten könnte eine solche Verabreichungsform deutliche Vorteile haben, insbesondere bezüglich der Fluktuationen der Wirkung und der Dyskinesien (Überbewegungen).

Es bleibt abzuwarten, ob diese Form der L-Dopa-Therapie sich durchsetzen kann.

Für Sie gelesen: Dr. Fornadi

www.nwpf.org



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