Schmerzen von Parkinson-Patienten, die nicht erkennbare periphere Ursachen (z.B. Gelenkserkrankungen) haben, können - laut einer Studie von Dr. Valls-Scol und Mitarbeiter von der Neurologischen Abteilung der Hospital Clinic in Barcelona – auf eine verminderte Kontrolle der eingehenden Schmerzimpulse in den Regelkreisen des zentralen Nervensysstems zurückgeführt werden. Solche Schmerzsymptome reagieren gut auf L-Dopa oder auf Dopaminagonisten. Auf die oben genannte Störung weisen neurophysiologische Untersuchungen an 9 Parkinson-Patienten mit zentralem Schmerz und an 9 Parkinson-Patienten ohne diese Form von Schmerz als Kontrolle hin.
Die Schmerzen waren in der Off-Phase deutlich stärker. In dieser Phase tolerierten die Patienten auch periphere Reize deutlich schlechter.
Diese Untersuchungen sprechen dafür, dass im Hintergrund dieser sog. primären zentralen Schmerzen bei Parkinson-Patienten eine gestörte Funktion dopaminerger Zentren, die eine hemmende Wirkung auf Schmerzimpulse haben, liegt.
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Neurology 2007:69:2162-2169