Die Exposition mit Pestiziden wird immer wieder mit einem erhöhten Risiko für die Parkinson-Krankheit in Verbindung gebracht. Bis jetzt konnten aber keine spezifischen Stoffe machgewiesen werden, die mit der Krankheit assoziiert sind. Wissenschaftler der Robert Wood Johnson Medical School in Piscataway, USA, konnten nun im Blut eine Substanz identifizieren, die bei Parkinson-Patienten besonders häufig nachweisbar ist. D. Die Untersuchungen zeigten eine deutliche Häufung des Schadstoffes beta-HCH (Hexachlorcyclohexan) bei den Parkinson-Patienten. In Anbetracht dieser Ergebnisse ist ein Zusammenhang mit einer beta-HCH-Exposition und einem erhöhten Parkinson-Risiko wahrscheinlich. Es sind aber weitere Untersuchungen notwendig, um dies endgültig zu beweisen.
Für Sie gelesen: Dr. Fornadi (Arch Neurol 2009 Jul;66(7):870-5)