Die Bedeutung der Frühdiagnose der Parkinson-Krankheit wird infolge der heutigen und der zukünftig noch besseren Möglichkeiten der Beeinflussung der Krankheitsprogression (Neuroprotektion) immer wichtiger. Nach neusten Forschungsergebnissen sind beim Auftreten der ersten Symptome schon ca. 80 % der Nervenzellen der Schwarzen Substanz nicht mehr funktionsfähig. Auch diese Tatsache unterstreicht die Wichtigkeit der frühen Diagnosestellung und der frühen, neuroprotektiv ausgerichteten Therapie, die heute schon mit Dopaminagonisten und MAO-B-Hemmern möglich zu sein scheint.
Neben der klinischen Prüfung der Grundsymptome der Krankheit, der Prüfung des Geruchsinns, Ultraschall und SPECT-Untersuchungen und zukünftigen Labor-Tests könnte möglicherweise ein Haut-Test bei der Diagnosestellung erfolgreich sein. Bei der Autopsie von Parkinson-Patienten fanden die Forscher des Weill Medical College of Cornell University (Dr. Flint Beal und Mitarbeiter) die typischen Lewy-Körperchen auch in den Hautzellen von 70 % dieser Patienten. Eine Haut-Biopsie könnte dementsprechend einen Beitrag zur Diagnosestellung liefern.
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News of the North-West Parkinson-Foundation
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