Eine französische Studie unter der Leitung von Alexis Elbaz von Inserm, dem nationalen französischen Institut für Gesundheitsforschung in Paris, und der Universität Pierre et Marie Curie untersuchte Landwirte, die bei der französischen Krankenkasse für diesen Berufsstand versichert waren. Sie alle setzten bei ihrer Arbeit häufig Pestizide ein. Die Forscher befragten die Bauern, besuchten ihre Höfe und sammelten Daten darüber, mit welchen Pestiziden und in welchen Mengen die sie ihr Leben lang zu tun hatten.
Die Studie ergab, dass die Bauern, die an Parkinson litten, häufiger und über einen längeren Zeitraum Pestizide genutzt hatten als nicht betroffene Versicherte. Es zeigte sich auch ein Unterschied innerhalb der drei Hauptklassen von Pestiziden (Insektizide, Herbizide und Fungizide): Bauern, die Insektizide benutzt hatten, wiesen ein doppelt so hohes Parkinson-Risiko auf.
Für Sie gelesen: Dr. Fornadi
im Kompetenznetz Parkinson 08.06.2009