Die Tiefe Hirnstimulation (THS) kann bestimmten Parkinsonpatienten helfen und ihre motorischen Fluktuationen, Überbewegungen und das Zittern lindern. Von diesen „Hirnschrittmachern“ profitieren schon viele Parkinsonkranke.
Jetzt haben amerikanische Wissenschaftler im Fachmagazin "Science" eine schonendere Variante vorgestellt. Die bisher in Tierversuchen getestete Therapie stimuliert das Gehirn nicht direkt, sondern indirekt an Nervenfasern im Rückenmark. Das mache die Therapie einfacher und weniger invasiv, sagen die Forscher um Romulo Fuentes von der Duke-Universität in Durham (North Carolina). Sie hatten die Methode an Mäusen und Ratten getestet, die unter einem Mangel des Botenstoffs Dopamin litten, womit Parkinson simuliert wird.
Die Wirkung sei schon alleine positiv gewesen, doch in Kombination mit L-Dopa seien die Symptome, vor allem die langsamen und steifen Bewegungen binnen drei bis vier Sekunden nach Stimulationsbeginn verschwunden.
Bemerkung: z. Zeit nur interessante Forschung!
Für Sie gelesen: F. Fornadi
Welt Online 20.03.2009