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Basalganglien - Extrapyramidales System

Stand August 2012

Hirnregion: Striatum

Die Parkinson-Krankheit ist eine der bekanntesten Erkrankungen des extrapyramidal-motorischen Systems (EPMS) oder der sog. Basalganglien.

Das extrapyramidal-motorische System wird so definiert, dass dieses System jene motorischen Strukturen zusammenfasst, die mit der Pyramidenbahn nicht unmittelbar in Zusammenhang stehen. Aufgrund der heutigen anatomischen und pathophysiologischen Kenntnisse hat man den Begriff EPMS zugunsten der Bezeichnung "Basalganglien" verlassen.

Die in der Entstehung der Parkinson-Krankheit wichtigsten Teile der Basalganglien sind die Schwarze Substanz (= Substantia nigra) und der Streifenkörper ( = Striatum). In der Schwarzen Substanz liegen die dopamin-produzierenden und -speichernden Nervenzellen, der Streifenkörper beinhaltet die Nervenzellen mit den Dopamin-Rezeptoren, wo das Dopamin wirkt.

Stand August 2012