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Häufigkeit

Stand Januar 2013

viele Hände unterschiedlichen Alters

Die Parkinson-Krankheit ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems. Die Häufigkeit ist je nach Land und Region unterschiedlich und liegt zwischen 18 und 194 Patienten pro 100.000 Einwohner.

Besonders selten tritt die Krankheit in China, Japan, Schweden, Polen, Dänemark, Südeuropa und Afrika auf. In Mitteleuropa und Nordamerika kommen 160 Patienten auf 100.000 Einwohner. In Schleswig-Holstein sind 183 von 100.000 Einwohnern betroffen. Dementsprechend müssten in der Bundesrepublik mindestens ca. 150.000 Parkinson-Patienten leben. Die Zahl der nicht erfassten Fälle scheint aber ziemlich hoch zu sein, so dass viele von 300.000 Patienten ausgehen.

 

Männer und Frauen erkranken in etwa gleich oft, einige Studien deuten allerdings darauf hin, dass die Krankheit bei Männern etwas häufiger vorkommt als bei Frauen.

Die Zahl der Neuerkrankungen pro Jahr schwankt weltweit zwischen 2 und 24 Fälle pro 100.000 Einwohner, in Deutschland wird ca.16 angenommen. Dies bedeutet ca. 13.000 neue Fälle im Jahr.

Die Lebenserwartung der Patienten ist seit Einführung der Behandlung mit L-Dopa in etwa genauso hoch wie bei der gesunden Bevölkerung.

Stand Januar 2013