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Kriterien des idiopathischen Parkinson-Syndroms

Stand August 2012

Klinische Kriterien

Hirndarstellung: Dopasystem

Unter dem idiopathischen Parkinson-Syndrom (IPS) verstehen wir eine Erkrankung des zentralen Nervensystems bzw. der so genannten Basalganglien, bei der die folgenden Kriterien erfüllt sind:

  • Neben der Akinese ist mindestens ein weiteres der folgenden Grundsymptome vorhanden:
  1. Muskelsteifheit (Rigor)
  2. Ruhezittern (Ruhetremor)
  3. Störung der das Gleichgewicht aufrechterhaltenden Reflexe (posturale Störung)
  • Die Krankheitsursache oder der Auslöser sind unbekannt.
  • Die Symptome bessern sich bei einer Behandlung mit L-Dopa oder Dopamin-Agonisten.
  • Es gibt keine untypischen Symptome.

Falls frühzeitig eine schwere Störung der Gleichgewichts-Reflexe auftritt, spricht dies eher gegen das Vorliegen eines idiopathischen Parkinson-Syndroms.

Kriterien, die das Nervensystem betreffen

Lewy-Körper
  • Untergang der Dopamin-produzierenden Nervenzellen in der Schwarzen Substanz des Gehirns.
  • Auftreten von Einschlüssen in den erkrankten Nervenzellen (Lewy-Körperchen).

Stand August 2012