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Gleichgewichtsstörungen

Stand Juli 2011

Gleichgewichtsstörungen treten überwiegend im späteren Verlauf der Krankheit auf. Falls sie schon frühzeitig auftreten, spricht dies eher für eine Multisystemerkrankung, also für Erkrankungen, die auch andere Gehirnbereiche betreffen.

Parkinsonpatient bei Gehübungen

Die Störung der gleichgewichtserhaltenden Reflexe führt dazu, dass der Patient unsicher geht und steht und häufig schwer stürzt. In leichteren Fällen (bis Stadium III Hoehn-Yahr) kann man diese Reflexe mit einem Stoßtest untersuchen: Wird der Patient gestoßen, muss er mehrere Schritte machen, um das Gleichgewicht wieder zu finden oder er fällt hin. Ein Fallen nach vorne kann auch beim Gehen auftreten. Die Gleichgewichtsstörungen bessern sich durch eine dopaminvermehrende Therapie kaum.

 

Stand Juli 2011

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