Die bei der Parkinson-Krankheit häufig auftretenden Schlafstörungen beeinflussen die Lebensqualität der Patienten und auch der Angehörigen in erheblichem Maße. In einer groß angelegten Studie haben Wissenschaftler Parkinson-Patienten befragt, welche krankheitsbedingten Störungen sie für die Lebensqualität am meisten störend finden. Nach den Symptomen der Depression stand die nächtliche Schlafstörung an der zweiten Stelle, vor der durch die Krankheit verursachten Abhängigkeit. Erst an der vierten Stelle wurden die körperlichen Symptome erwähnt. Auch diese Umfrage zeigt die große Bedeutung der Behandlung der Schlafstörungen bei der Parkinson-Krankheit.
Die Wirkung des Nachtschlafes auf die Symptomatik der Krankheit ist nicht zu unterschätzen. Die Schlaflosigkeit verursacht eine Verschlechterung der körperlichen Symptomatik und beeinträchtigt durch die Tagesmüdigkeit die Lebensqualität. Der erholsame, ausreichende Schlaf führt zu einer Besserung der gesamten Symptomatik.






